Überholverbot für Wohnmobile z.B. 4,25 t mit 157 PS = absoluter Blödsinn !

Im Ausland unterscheidet man Wohnmobile von LKW`s und Wohnmobile dürfen überholen. Mein Schreiben an die e-mail Adressen  unseres Verkehrsministers Peter.Ramsauer@Bundestag.de ,  Kopie auch an Buergerinfo@bmvbs.bund.de  ( Bundesministerium ) lautet wie folgt:

Sehr geehrter Herr Dr. Peter Ramsauer, sehr geehrte Damen und Herren,

als Eigentümer und Fahrer eines neuen Wohnmobils das wie viele nicht überladene mit etwas über 3,5 nämlich mit 4,25 t zugelassen ist, unterliege ich dem Überholverbot für Fahrzeuge über 3,5 t oder kurz LKW Überholverbot Zeichen 277.

Dies Zeichen ist unstrittig auf LKW`s bezogen wie wir ja alle wissen, dies ergbit sich auch aus dem Kommentar der Verordnung:

Zitat:

Das kommt z. B. vor Steigungs- und Gefällstrecken in Frage, auf denen Lastkraftwagen nicht mehr zügig überholen können; dabei ist maßgebend die Stärke und Länge der Steigung oder des Gefälles; Berechnungen durch Sachverständige empfehlen sich.

Da Wohnmobile aber keine LKW`s sind, sondern relativ schnelle Fahrzeuge ( mein Hymer Wohnmobil hat 157 PS bei 4,25 t zulässigem Gesamtgewicht, tatsächlich habe ich in der Regel ca. 3,5 - 3,75 t Gewicht ) und ausdrücklich als Fahrzeuge zur Personenbeförderung ausdrücklich zugelassen wurden ( Ziffer 5 ) mit dem Zusatz Wohnmobil, frage ich Sie jetzt als Verkehrsminister ob mein Fahrzeug nun unter das Überholverbot fällt und auch fallen soll.

Im Ausland ist mein Fahrzeug als Personenkraftwagen ( so ist er ja quasie auch eingetragen ) anerkannt und wird zum Teil als "Gesellschaftswagen" und anderes bezeichnet, fällt aber zum Beispiel auch in der Schweiz nicht unter der Schwerverkehrsabgabe da eben kein LKW und wird nicht nur dort auch nicht als LKW angesehen und ich darf dort auch beim Zeichen 277 überholen.

Das Wohnmobile nicht auch von der Ausnahme erfasst werden halte ich für einen Witz, der aber auch der Zulassungsstelle zugerechnet werden muss, denn eine Anerkennung als Personenkraftwagen PKW oder aber eine Erweiterung der Ausnahmereglung des Zeichen 277 für Wohnmobile würde hier Klarheit schaffen und eine Konformität mit anderen Ländern herbeiführen.

In meinem Fahrzeugschein des Fahrzeug BO-US 23  steht unter Ziffer 5: FZ.Z.PERS.BEF.B. 8 SPL: ( nächste Zeile ) Wohnmobil

in unseren PKW Fahrzeugscheinen steht die erste Zeile ähnlich aber dann in der zweiten PKW

Ich bitte daher höflich um Stellungnahme und entsprechende Reaktion.

Überholverbot für Wohnmobile wird derzeit im Bundestag diskutiert, eine Anfrage vom 07.09.2012 ( Drucksache 17/10606 Nr 111 ) von Holger Ortel, MdB SPD und Dr. Andreas Scheuer führen aus:

Bund und Länder stehen der Herausnahme der Wohnmobile über 3,5 t aufgeschlossen gegenüber.

Das Zeichen 277 besagt:

Überholverbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 3,5 t, einschließlich ihrer Anhänger und von Zugmaschinen, ausgenommen Personenkraftwagen und Kraftomnibusse

Das Zeichen sollte nur auf Straßen mit erheblichem und schnellem Fahrverkehr dort aufgestellt werden, wo der reibungslose Verkehrsablauf das erfordert.

 Das kommt z. B. vor Steigungs- und Gefällstrecken in Frage, auf denen Lastkraftwagen nicht mehr zügig überholen können; dabei ist maßgebend die Stärke und Länge der Steigung oder des Gefälles; Berechnungen durch Sachverständige empfehlen sich.

Passabwärts

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Da wo Überholverbot für Lastkraftwagen erforderlich sind, sind für Wohnmobile in der Regel keine notwendig. Diese sind ausreichend Motorisiert und fahren auch steile Steigungen mit PKW Geschwindigkeiten hoch, während LKW`s mit 30 - 50 km/h am Berg “hängen”.