Passabwärts

Immer wieder kommt es bei Gewichtskontrollen im Ausland zu bösen Überraschungen und dicken Bussgeldern einiger anderer Wohnmobilfahrer, die  permanent überladen reisen, was für mich nicht akzeptabel ist.

( unsere Berechnungen >>>>> )

Einige Polizisten unterscheiden eine formelle Überladung von einer materiellen Überladung was der Polizist aber nicht muss.

In der Regel machen sich viele WOMO Reisende keine Gedanken über ihr Fahrzeuggewicht, frei nach dem Motto - passt schon.

Auch wird übersehen, dass im Ausland auch geringe Überladungen selten tolleriert werden und schnell grosse Bussgelder nach sich ziehen. Wir haben selbst gesehen, dass einige nicht weiterfahren durften sondern erst “abspecken” mussten.

Das Gesamtgewicht ist das eine was beachtet werden muss, die Achslasten das zweite und hier steckt der Fehlerteufel. Wenn man sich das Foto ansieht wird schnell deutlich, dass ein Gewicht von 100 kg das ganz hinten in die Garage gelegt wird, die Hinterachse um ca. 150 kg belastet und die Vorderachse um bis zu 50 kg entlastet. Wenn man die hintere Achse als Waagenmittelpunkt sieht, sind die Längenverhältnisse nach links etwa 1/2 wie nach vorne bis zur Vorderachse. Man verschiebt also durch eine Zuladung die Achslastverhältnisse und sehr schnell wird die Hinterachse überladen.

Die gefährliche Überlastung der Achse, der Reifen und der Bremsen führt zu einem Weiterfahrtverbot und hohem Bussgeld. Deshalb immer eine höhere Zuladung des Fahrzeugs wählen, höhere Achslasten sind notwendig um hier einen Spielraum für Zuladungen nutzen zu können. Unser Fahrgestell ist ein “Maxi” und darf eine Achslast von 2,3 t vorne und 2,4 t hinten. Auf der Hinterachse liegen Frischwasser und Abwassertank, diese Gewichte sind also variabel je nach Füllung. Auch die Hängeschränke ganz hinten im Fahrzeug und die grosse Heckgarage verführen zu einer Überladung der Hinterachse !

Thema Haupt- und Abgasuntersuchung

Bereifung

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