Grosse  Spanienfahrt 2012 - Atlantikküste

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Tarifa ist ein Magnet für Wohnmobile, nicht nur die Fährverbindung nach Tanger, sondern auch Surfer u.a.  füllen die Stadt.

Die am südlichsten liegende Stadt Europas liegt zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik.

Wir parken am Strassenrand versteckt hinter der Burg, denn ein sehr starker Wind geht über den Strand und wirbelt den Sand auf. Man wird regelrecht Sandgestrahlt, auf der ungeschützte Haut tut das richtig weh.

Wir wollen die Spitze besichtigen, die “Punta de Tarifa”, und die “Isla de las Palomas” hier liegen nur 14 km zwischen Afrika und Europa.

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Wir laufen über den Damm auf die kleine Insel und werden sofort recht unfreundlich von der Polizei zurück geschickt. Hier ist Sperrzone - militärisches Sperrgebiet - angeblich wegen der Wirtschaftsflüchtlinge die mit nicht seetüchtigen Booten von Afrika nach Europa wollen.

Ausser den verfallenen Gebäuden und den Leuchtturm sehen wir also nichts und müssen über den Damm, auf dem wir wieder Sandgestrahlt werden zurück.

Noch ein letzter Blick nach Afrika und der Steilküste der kleinen Insel mit ihren Wachtürmen, dann gehen wir wieder zu unserem Wohnmobil.

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Wir staunen über die vielen hundert Windkraftwerke denen wir begegnen. So viele Windkraftwerke haben wir noch nie gesehen, überall tauchen weitere Gebiete auf die ebenfalls voller Windkraftwerke sind. Später lesen wir im Internet das bereits am 08.11.2009 mehr als die Hälfte ( genau 53 % ) des gesamten Spanischen Strombedarfs durch Windkraftwerke abgedeckt wurde.

Spanien steht heute auf Platz vier hinter China 42 GW, den USA 40 GW, Deutschland 27 GW - mit fast 21 GW etwas weniger als Deutschland mit allen Windkraftwerken ( auch den Offshore ) erzeugt.

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So fahren wir von der N 340 ab und biegen wieder zur Küste ab in das Naturschutzgebiet “Los Caños de Meca”.

Wir erkunden den Naturpark “Los Caños de Meca” und  Kap Trafalgar. 

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Die Wellen auf der Atlantik Seite ziehen hunderte von Wind - und Kite-Surfer an. Uns ist es hier eindeutig zu Windig, ins Wasser werden wir garantiert nicht gehen.

Während es auf dem  Mittelmeer ganz ruhig ist, zeigt der Atlantik hier wie rau er ist. Der “Levante” so heißt der Wind hier wenn er aus der Sahara kommt, ist hier fast ständig mit Windstärken von 7 - 9.

Von weitem sehen wir den Berg Dschebel Musa an der  marokkanischen Küste ( Bild unten )

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Wir wollen trotz des Wetters weiter am Atlantik bleiben, obwohl es uns zurück zu warmen Mittelmeer zieht. Dort hatten wir im März 2012 sage und schreibe 28 Grad im Schatten, allerdings nur in den Mittagsstunden. Nachts fiel die Temperatur auf angenehme  12 Grad.

Aber alle haben uns erzählt das man das gesehen haben muss, so fahren wir die Atlantikküste langsam Richtung Portugal.

Tatsächlich ist der Sandstrand hier aus Afrika gekommen, ganz fein und weiß liegt er zu unseren Füßen. So machen wir einen Strandspaziergang, schade nur das der Wind so stark weht.

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Los Caños de Meca I W