Wohnmobil Mittelmeertour Mai 2011 “Die Reise Teil 1”     zur “Die Reise Teil 2”

 


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Unser erster Reiseabschnitt ( 1.200 km ) führte uns zügig, über die Mittelmeerexpressroute ( aus unserer Heimatstadt Bochum über Luxemburg, Metz, Nancy, Dijon, Lyon, Orange, Nimes, Montpellier und Beziers zügig nach  Sérignan ( In der Nähe von Beziers)) wie in der Karte dargestellt ans Mittelmeer.

Unsere durchschnittliche Geschwindigkeit liegt dabei bei 100 km /h, da alles Autobahnstrecken sind und nur durch Mautstellen und Tankstellaufenthalte unterbrochen  wurde.

Eigendlich wollten wir nur ein / zwei Tage bleiben um uns in Urlaubsstimmung zu versetzen, einige Tage entspannen und dann entspannt unsere grosse Spanientour beginnen. Aber das Schicksal  wollte es anders.

Hier am Hymer U wird dann erst mal eingekauft und wir fahren für einige Tage auf einen Campingplatz Le Sérignan Plage. Der Grund liegt im Wellness Bereich des Campingplatzes, der ausser in der Hauptsaison ohne Aufpreis nutzbar ist. Die Kosten des CP lagen bei 15 €   / Nacht.

Hyper U

In der in der Nebensaison nicht so überlaufenden Region gibt es Landwirtschaft ( Wein, Gemüse etc.) Pferde usw. und relativ leere Strände

Die fast leeren Strände sind uns wichtig, wir hassen Handtuch an Handtuch Strände.

Pferde
Strand Serignan
Flamingo Blech

Links im Bild der “ Étang de la Rivière” ein Salzsee neben Sérignan Plage, rechts das Mittelmeer.

Relativ wenig Badegäste tummelten sich am Strand ( Mai 2011 ), das Wasser hatte ca. 20 Grad, die Luft in der Mittagszeit deutlich über 30 Grad im Schatten = einfach zu heiß

Aufgrund einiger schwer-wiegender Fahrzeugmängel an unserem Hymer Wohnmobil  beschlossen knapp eine Woche zu bleiben und dann wieder Richtung Heimat abzudrehen.

Wir hatten weiterhin seit Übernahme des Fahrzeug Kühl-wasserverlust und zusätzlich merkten wir, dass wenn man zwei mal an der Aufbautür an dem Griff zog, dass die Tür aufging.

Wir fuhren zunächst noch hoffnungsvoll nach Montepellier wo eine Hymer Werkstatt uns Hoffnung auf Reparatur gab. Aber der händler verwies uns an den Werksservice in Bad Waldsee.

Auf der Fahrt dorthin wollten wir  natürlich  auf der Rückfahrt noch einiges anzusehen. Zuerst besuchten wir unsere geliebte Flamingo Region die Camargue.

 


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Die Flamingo Region Camargue bietet Strand aber auch Seegebiete mit ewig Krach machenden Flamingos. Nicht nur das diese lustigen Tiere ständig Plankton aus dem Wasser filtern und so auf die flachen Salzwasserseen angewiesen sind, schreien die Vögel auch die ganze Nacht.

Aber nach einer Nacht hat man sich dran gewöhnt und kann gut schlafen. Übrigens gibt es in den Salzwasserseen keine Fische, Fische und Flamingos mögen sich nämlich nicht. ( Nahrungskonkurrenten)

Hier standen wir noch zwei Tage auf dem Stellplatz “Saintes Maries de la Mer” bis uns dann der Regen zum Weiterreisen aufforderte. In der ehemaligen Fischerstadt gibt es drei Campingplätze und einen Stellplatz, hier kann man auf Asphalt stehen oder weiter an den Strand fahren.

So hat der Stellplatz ( Plage Est ) bis zu 1.200 Stellplätze, allerdings nur drei Ver- bzw. Entsorgungsplätze, die ohne weitere Kosten nutzbar sind. Tagsüber kostet das Parken 3 € , die Übernachtung ( 24 h ) 8 €.

Flamingo im See
SP Saintes Maries de la Mer

 


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In L’Isle-sur-la-Sorgue angekommen gingen wir im “Venedig des Comtat” spazieren und sahen uns die Wasserräder die früher die Kornmühlen, Öl- und Papiermühlen antrieben an.

Muehlenrad 1
Muehlenrad 2

L’Isle-sur-la-Sorgue an der Sorgue wird von fließenden Bächen, einem grünen Stadtbild und sechs “übriggebliebenen” Wasserrädern geprägt.

Die Preise sind typische Touristen Nepppreise, eine Eiskugel kostet 2,50 € usw.

L Isle sur la Sorgue 1
L Isle sur la Sorgue 2

Das Wetter war sehr schön, nicht zu heiß, der leicht bedeckter Himmel machte einen langen Spaziergang durch die Einkaufsstrassen und entlang den Bächen zum Vergnügen.

Die 200 Jahre alten Schaufelräder, die alten Antiquitätenausstellungen - alles ist sehr schön erhalten.

L Isle sur la Sorgue 3

Weiterfahrt nach Roussillon  ( Isère )zu den Ockerfelsen aus denen sich schon die Römer bedienten.

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