Unser Winterreise nach Füssen ( im Allgäu ) 2012      Teil 1

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Um nochmals die weltbekannten “Königsschlösser” zu besuchen, reisten  wir uns nach Schwangau dem kleinen Ort bei Füssen um die Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau zu besichtigen, sowie erstmalig auch das Museum des Königs ansehen. Auf den Wohnmobil Stellplätzen standen wir ganz alleine.

Aber wir wollten ja unbedingt nicht im Sommer, wenn alles überlaufen ist und man weder Karten bekommt, noch irgendwo “anders wie ein Hering” stehen kann.

Der Forggensee, Hopfensee u.a. waren noch zugefroren, etwa 5-10 cm Schnee bedeckte die Landschaft. An der Talstation der Tegelbergbahn ( Seilbahn) fanden wir ausreichend Parkplätze.

Relativ teuer ist der Parkplatz in Schwangau, den wir anfuhren um z.B. das Museum der bayerischen Könige zu besuchen.

Empfehlen können wir einen Besuch im Museum nicht !

Wir waren sehr enttäuscht, es ist klein und hat uns nicht angesprochen.

Zwar ist es natürlich interessant zu sehen, wie das Leben der “Wittelsbachern” Menschen verlief und wie sie unter der den Nazi`s leiden mussten. Aber die Sammlung ist relativ klein und insgesamt waren wir sehr enttäuscht. 

Sowohl Schwangau, wie auch Füssen haben alle möglichen Parkplätze kostenpflichtig gestaltet, so das man keine Möglichkeit hat einen vernünftigen kostenfreien Parkplatz zu finden.

Trotzdem waren auch viele andere Wohnmobile in Schwangau und mussten z.B. für 6 Stunden Parken 7,50 € bezahlen.  Nachdem wir morgens gegen 9:00 Uhr direkt zum  zentralen Ticketverkauf im Ort gingen und für für jeden ein “Schwanenticket” für 28,50 € / Person erwarben, erhielten wir auch die Einlasszeiten in den beiden Schlössern.

Diese waren auf den Eintrittskarten aufgedruckt und wir begannen sofort die lange Treppe zum Königsschloss Schwangau aufzusteigen.

Bild unten: Die lange Treppe führt bis zum Eingang links.

Stellplatz nur für uns W
Parkplatz W
lange Treppe W

Wir hatten eine deutschsprachige Führung gewählt und sahen uns das Schloss vorher von außen an. Etwa eine halbe Stunden später wurde das Drehkreuz für unseren Eintritt freigegeben ( die auf dem Ticket aufgedruckte Nummer einscheint auf der Anzeige ) und wir traten in das Schloss ein.

Eingangsbereich W

Eigendlich ein typisches Schloss, nur das es eben ein Königsschloss war, ein grosser Billiardtisch, grosse Bilder und Gemälde, Schnitzerei, das Bett des Königs usw.

Man geht durch die Räume, ich schätze mal zwischen einem und zwei Dutzend Räume durften besichtigt werden und befand sich nach etwa einer halben Stunde wieder am Ausgang und ging durch das Tor auf den Fahrweg der am See vorbei wieder zu den Parkplätzen führt.

Brunnen W

Bei unserem letzten Besuch vor etwa 15 Jahren erstrahlte das Bild im Sonnenlicht, heute ist es aber trüb und kalt. Geschickt hatte der Baumeister das Bild in die Nordwand eingebaut, so das Sonnenlicht für eine beeindruckende Wirkung sorgt.

Wie der Blick von Schloss Schwangau zeigt, ist es heute trüb. Unten im Dorf “Hohenschwangau” angekommen, fuhren wir mit dem Bus vom Schlosshotel “Lisl” zum Wendeplatz Marienbrücke.

Die Strasse darf nur von Fussgängern betreten und dem Bus befahren werden. Es wäre Wahnsinn für die 1,80 € / Person den Berg raufzulaufen. Die Pferdekutschen fahren nur zum Schloss und haben dort einen eigenen Wendeplatz ( Am Ende der Jugendstrasse), wer zur Marienbrücke will ( empfehlenswert ) sollte also wie wir mit dem Bus hinauf fahren.

Vom Ausstieg ( Wendeplatz ) führt der Weg mit 12 % Gefälle ca. 600 m zum Schloss hinunter, die Brücke ist in der Nähe des Ausstiegs.

Weiter nach Neuschwanstein und zur Marienbrücke >>>

Museum  W
Hohenschwangau W
Hohenschwangau 4 W
Hohenschwangau  Ausgang W
Blick zum Tal W