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 zur Verdonschlucht - immer wieder schön !

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Einerseits traurig verließen wir den Plage, aber unser Urlaub fing an sich dem Ende zu nähern und hetzen wollten wir auch nicht.

So fuhren wir mit der Fähre auf die andere Seite der Rhone und weiter zum Kernforschungszentrum Cadarache im Ort Saint-Paul-lès-Durance.

Hier sind 5.000 Mitarbeiter damit beschäftigt, rund um die Kernkraft zu forschen und auch am neuen Kernfusionsreaktor ITER zu arbeiten.

Bei Montmeyan übernachteten wir auf einem der zwei riesigen Parkplätze die auf beiden Seiten einer römischen Ausgrabungsstätte liegen. Eigentlich waren die Römer ja fast überall, aber jede Stadt freut sich auch ein “Kulturobjekt” zu besitzen. Nach dem Frühstück sahen wir den Ausgräbern, die mit Bagger und Schaufel aber auch mit dem Pinsel arbeiteten ein bischen zu. Auf beiden Parkplätzen zusammen standen so an die 50 Wohnmobile, die entweder aus der Verdonschlucht kamen oder wie wir in die Schlucht wollten.

Die Verdonschlucht ist sicherlich einmalig in Europa, das schönste  Stück liegt zwischen dem Point Sublime und dem Lac de Ste-Croix, an dieser Stelle schneidet sich die Verdon bis zu 700 Meter Tief in die Kalkfelsen hinein.

Wir freuten uns schon auf einen neuen Besuch der Schlucht, waren wir viele Jahre nicht mehr dort gewesen. Also fuhren wir über Landstrassen rechts und links an den abgeernteten Lavendelfeldern vorbei, die immer noch herrlich dufteten.

Pause machten wir dann am Lac d`Esparron an der D315 mit Blick auf die Domaine de Pierrelongue


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Auf einer Wiese die direkt neben der kleinen Landstrasse lag, standen wir direkt am See. Auf der anderen Seite der Straße die Lavendelfelder, auf unserer Seite hatten die Bauern Lavendelabfall ( der ausgepresste bzw. ausgelaugte Lavendelschnitt) hingeschüttet. Auch dieser roch noch wunderschön nach Lavendel und verströmte einen Duft der überall zu riechen war.

Lavendelpflanze 300 breit

Über einige Serpentinen ging es dann ins Tal in die Ortschaft Quinson und weiter am Fluss längs bis in die Nähe der Location Lac Sainte Croix Verdon. Kurz vorher führte ein Weg nach rechts zum See, ein großer Parkplatz auf dem bereits Dutzende Wohnmobile standen erwies sich als Möglichkeit im See zu baden. Der “Strand” bestand aber leider aus Kieselsteinen, so das man vorsichtig ins Wasser gehen musste.


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Die Verdonschlucht war nach dem Baden schnell erreicht und wir gingen auf die Brücke ( Point du Galstas ) nach der dann der Aufstieg ins Gebirge beginnt.

Von der Brücke konnte man die “Felsenspringer” sehen, die ins Wasser sprangen.

Schlucht am Lac 300 breit

Hier am Pont de Galetes, wo der Verdon in den Stausee einfließt, ist es immer voller Tretboote und Schwimmer, die in die Schlucht einfahren bzw. einschwimmen. Auf dem Grunde des Sees liegt übrigens auch eine römische Brücke mit neun Bögen die man bei der Erstellung des Sees versenkt hat.

Das was man nicht versenkt hat, hatte man vorher ins Museum geschafft, somit viele Zeugnisse der frühen Menschenheitsgeschichte gerettet.

Im kleinen Ort Quinson soll das Musee Prehistoire sehenswert sein, andererseits sind alle Informationen in französisch.

Wir haben uns vorgenommen bei unserem nächsten Besuch, es doch einmal zu versuchen. In Moustiers-Sainte-Marie oberhalb der Gorge du Verdon (Verdonschlucht) und Lac de Ste-Croix schauen wir noch einmal auf den See zurück und sagen diesem  für dieses Jahr “auf Wiedersehen”.

Blick über die Schlucht 300breit

Oberhalb der Verdonschlucht fuhren wir immer weiter auf der D71, das obere Bild zeigt eine Sicht über den Verdon auf die andere Seite. Die wenigen winzigen Parkplätze bieten kaum 10 Fahrzeugen Platz, so das wir ab und zu an den Berg gedrängt kurz stehen bleiben um ein Foto zu machen.

Ein Foto geht noch 300 breit
kleine Parkplätze 300 breit
Kurz vor dem Tunnel 300 breit

Oben angekommen halten wir kurz vor dem Tunnel du Fayet, der fast das Ende der Panoramastrecke darstellt.

Fayet Tunnel 300 breit
Runtergucken 300 breit

Die Brücke Pont de l'Artuby die über den Verdon führt ist erreicht. Die Steinbrücke hat eine Spannweite von 110 m und überspannt hier kurz vor seiner Mündung den Fluss, auch der Canyon de l'Artuby zweigt hier ab.

Hier endet unsere Verdonfahrt, wir fahren über Umwege nach “Gap” dort wieder auf die N85 und weiter über Grenoble in Genf in die Schweiz.

Die Franzosen schreiben Genève, so oder so die zweitgrößte Stadt in der Schweiz und eine der teuersten Städte Europas.

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Auf der Fähre W
Cadarache W
Montmeyan W
alte Römersiedlung W
Lavendelfelder W
Pause W
Serpentinen W
Die Verdonschlucht beginnt W
Moustiers-Sainte-Marie W
Moustiers-Sainte-Marie 2 W
Gorge du Verdon W
Pont de l'Artuby W