Vom Plage de Piémanson  in die Verdonschlucht  zurück zum Teil 3

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Aus der Verdunschlucht in die  Schweiz


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Wir fahren über Landstrassen in Richtung “Gap” entlang dem Fluss Durance fahren wir zum Stausee Lac de Serre-Ponçon. Hier schlafen wir, da es wieder einmal spät geworden ist.

Durance 300 breit
Apfel und Birnbäume 300 breit

Apfel und Birnenplantagen säumen die Strasse, aus Tradition kaufen wir ca. 20 Kilo in zwei Kisten, je eine Äpfel eine Birne, jeweils knapp 10 €.

Domaine de la Pradelle 300 breit

Wir nähern uns wieder der Laffrey Rampe in Vizille bei Grenoble ( RN85). Hier müssen Fahrzeuge wie wir erst mit einer Taste um Freigabe der Weiterfahrt nachsuchen, die dann aber gewährt wird. Die lange Gefällestrecke hat 13 % die das eine oder andere schweren Unglück verursachte. 1973 gab es hier 43 Tote, 1975 29 Tote, 2007 26 Tote, eine der gefährlichsten Gefällestrecken Frankreichs.

Seit etwa 2 Jahren werden alle hohen oder schweren Fahrzeuge per Kamera kontrolliert und wenn diese nicht zuverlässig aussehen, wird man zurückgeleitet und muss einen 75 km Umweg fahren.

Danach ging es auf der Autobahn, die hier ganz schön teuer ist, über Grenoble, Chambery nach Genf.

Mautstelle 300
Tunnelfahrt 300

Wir fuhren relativ zügig bis Grindelwald durch, übernachteten in Genf wo wir auch Einkaufen gingen. Ein riesiger Supermarkt hatte uns angelockt, aber er war fast leer denn die Schweizer fahren über die Grenze nach Frankreich oder nach Deutschland zum einkaufen. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt einen Wechselkurs von 1 € = 1,05 Schweizer Franken und waren geschockt über die Preise in der Schweiz.

Fahrt über Landstrassen W

Unterwegs auf Landstrassen in Rhône-Alpes

Lac de Serre-Ponçon W

Einer unserer Schlafplätze unterwegs

Unterwegs W
Laffrey Abfahrt W

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Blick durch Grindelwald 300
WOMO Kuscheln 300

Einerseits kann ich verstehen, dass Wohnmobile auf Parkplätzen unbeibt sind, die Schweizer wollen die Wohnmobile auf den Campingplätzen sehen. Aber es ist krass, überall ist Wohnmobilen und Wohnwagen das Parken ab 20:00 Uhr strengstens verboten.

Wir rächen uns und schlafen da wo kein Schild steht, direkt neben einem See. Am nächsten Tag besuchen wir die Aareschlucht bei Meiringen, die Schlucht ist 1400 m lang, die Seitenwände sind bis zu 180 m hoch.

Aareschlucht Eingang 300

Der Westeingang in die Schlucht

Aereschlucht am Grund 300

Bereits 1888 als man unser Mehrfamilienhaus in Bochum ( Deutschland ) baute, hat man auch diese Schlucht zugänglich gemacht. Dazu baute man Laufstege und Tunnel die zwischen 1 und 2 Meter breit sind. Auf jeden Fall ist die Aareschlucht es wert angesehen zu werden.

Aereschlucht 1 300
Aereschlucht Bunkereingang 300

Parallel der Aareschlucht verläuft ein Eisenbahntunnel der zwei Seiteneingänge zu einem Bunkersystem besitzt. Auf der anderen Seite gab es zur Be- und Entlüftung aber auch als Notausgang ebenfalls mehrere Ausgänge die heute zugemauert sind.

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Warnschild kurz vor der “Rampe de Laffrey” Eine lange  Gefällestrecke

Laffrey Anlage W

Direkt vor der Rampe Sichtkontrolle per Kamera, Freigabe oder Wenden

Grindelwald Bahnhof W

Auf dem Bahnsteig von Grindelwald

Schweizer Haus W
Schlafen am See W

Ein weiterer Übernachtsplatz an einem Schweizer See

Aareschlucht W
Aareschlucht Tunnel W
Aareschlucht Bunker W

Mit Booten ist man früher zu den Bunkerausgängen der Schlucht gefahren